POST /bank Hackathon in Berlin

POST /bank Hackathon in Berlin
Mit Felix, Fabian und Konstantin waren gleich drei Zweitag-Mitarbeiter beim Hackathon der POST /bank-Roadshow 2016 in Berlin dabei und haben sich dort sich dritten Platz in der Jury-Wertung sowie den Microsoft-API Preis gesichert. In diesem Blog-Beitrag berichten die drei von ihrem spannenden Wochenende in Berlin.

Vom 30.09. bis 02.10.2016 fand in Berlin der POST /bank-Hackathon in Berlin-Friedrichshain statt, organisiert von hack.institute. Als Location wurde das "Old Smithy's Dizzle" gewählt, eine umgewidmete Schmiede, eingerichtet im gemütlichen Hipster Stil.

Ein Hackathon ist eine Mischung aus Hacken – im Sinne von Programmieren – und Marathon. Dabei versuchen kleine Teams von drei bis fünf Leuten in 24 Stunden eine Produktvision zu realisieren. Hackathons finden häufig am Wochenende statt. Das Ziel ist die Entwicklung und Präsentation eines Prototypen, welcher die Unique Selling Proposition der Vision einer Fachjury verständlich macht.

Tag 1

Beim Check-In wurde uns zusätzlich zum Teilnehmer-Tag ein mit Goodies gefüllter Beutel überreicht. Somit waren wir für die sich anschließenden API-Workshops gut ausgestattet.

Die für den Hackathon zur Verfügung gestellten APIs waren vielfältig: die Postbank, Deutsche Bahn, Microsoft, SAP und SatoshiPay stellten ihre neuesten Entwicklungen den ungefähr 60 teilnehmenden Entwicklern vor und beantworteten Fragen zu möglichen Anwendungsfällen und Limitierungen.

Nach einem tollen und sehr abwechslungsreichen Abendessen fanden sich alle zum heimlichen Highlight des Freitags zusammen: beim Format "UX-Drinks" interviewten sich die Teilnehmer gegenseitig und fanden heraus, wie der perfekte Drink für das Gegenüber aussieht. Natürlich kann kein Produkt die Anforderungen direkt im ersten Wurf perfekt abbilden. Deshalb wurde fleißig geprototypt und die Drinks wurden in vielen Iterationen im Laufe des Abends perfektioniert.

Tag 2

Der zweite Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück und einer Zusammenfassung der aktuellen Strömungen im Bereich Digitalisierung.

Anschließend ging es ans Eingemachte: die Teilnehmer stellten ihre Ideen kurz vor. Schnell fanden sich Gleichgesinnte zusammen. Unsere Idee trägt den Namen "BioPay" und hat das Ziel, den Bezahlprozess mit EC- und Kreditkarte an der Kasse abzuschaffen und den Kunden stattdessen über eine Video- und Stimmanalyse zu identifizieren und die Zahlung bequem und parallel zum Kassiervorgang im Hintergrund abzuwickeln. Den restlichen Tag bastelten wir also an der Ausgestaltung der Idee und der Implementierung eines funktionierenden Prototypen. Wir nutzten dafür die Microsoft Cognitive Services und die Bank-API der Postbank. Wir grübelten und programmierten bis in den Abend hinein. Zwischendurch konnten wir uns bei einem stilechten Barbeque stärken. Anke Riemer und David Grieshammer von futurest standen uns dabei als Mentoren zur Seite. Sie gaben uns wertvolle Tipps zur User Experience, dem Produkt-Design und der Präsentation der Idee und vermittelten uns durch gezieltes Nachfragen eine neue Perspektive auf unsere Idee. Einen herzlichen Dank dafür!

Tag 3

Am Sonntag studierten wir ein kurzes Rollenspiel ein, um die Einkaufssituation am Point of Sale zu simulieren und der bewertenden Jury eine schauspielerische Vorstellung von BioPay zu geben.

Es wurden viele interessante Ideen präsentiert. Die Gruppe “Trust.me” stellte einen Prototypen vor, der anhand einer Analyse der Bewegungen beim “Smartphone aus der Tasche ziehen” einen Nutzer authentifizieren kann und mit “IF Postbank THEN …” wurde eine Lösung präsentiert, die eine Anbindung vom Banking zum populären Regeldienst If This Then That erlaubt. Neben den anderen großartigen Ideen konnten wir den dritten Platz einnehmen.

Außerdem haben wir den Microsoft-API Preis für die Nutzung ihres Cognitive Services für uns entscheiden können. Im März geht es dann nach Bonn. Dort wollen wir beim Grand Final des POST /bank-Hackathon nochmals gegen die Gewinner der anderen Hackathons antreten.

Fazit

Von dieser Veranstaltung konnten wir sehr viel mitnehmen. Der Input von den UX Designern Anke und David war sehr gut. Nun haben wir ein viel besseres Verständnis dafür, wie man sich in den User hineinversetzt und seine Ideen validiert. Die Auseinandersetzung mit den Microsoft Cognitive Services war ebenfalls sehr interessant. Die Cognitive Services gaben uns die Möglichkeit, komplexe Machine Learning-Algorithmen für uns zu nutzen und uns damit einen Einblick in Technologien zu geben, die in Zukunft noch mehr Einfluss auf unseren Alltag haben werden.

Der Hackathon in Berlin war nur eine der Veranstaltungen der POST /bank-Roadshow 2016. Bis Ende Januar 2017 finden weitere Meetups in München und Frankfurt und ein Hackathon in Stuttgart statt. Interessierte können sich dafür auf der Seite des hack.institute kostenlos anmelden und einen interessanten Einblick in die aktuellen Herausforderungen im Bankensektor erhalten.

Postbank Hackathon
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