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Wir bei Zweitag

15 Jahre Zweitag – was uns immer noch antreibt
3
Minuten Lesezeit
Zweitag Gruppenfoto Sommerfest 2018
Christian Peters

Die Anfänge: out-of-the-box denken

Die Gründung von Zweitag vor 15 Jahren folgte keinem großen Masterplan: Eigentlich waren die Freelancer Peter und Julian bloß auf der Suche nach einem gemeinsamen Büro. Dabei merkten die beiden aber, dass sie mehr vereint als die Tätigkeit der Softwareentwicklung. Es entstand das Gefühl, man könnte mit Zweitag vieles anders machen als in traditionellen Unternehmen.

Zum einen natürlich die Softwareentwicklung: Schluss mit den Programmiersprachen, die stur und behäbig die aufwändige Einhaltung verkopfter Strukturen verlangen – her mit entwicklerfreundlicher Einfachheit! Schluss mit User Interfaces, die den Charme behördlicher Antragsformulare mit Datenbanken verbinden – her mit benutzerfreundlicher Leichtigkeit!

2008: Bezug des Büros am Hafen und erstes großes Projekt: Eine Fotoplattform für Reiseziele

Was mich damals aber noch mehr überzeugt hat als die Leidenschaft für moderne Softwareentwicklung war das Out-of-the-box-Denken. Wir können unsere Geschäftswelt so gestalten, wie sie eigentlich sein sollte. Jede:r kommt als wertgeschätztes Individuum ins Team und bringt nicht nur seine eigenen Fähigkeiten ein, sondern auch Haltung und die eigene Perspektive.

Wir richten uns nicht danach aus, wie man es schon immer gemacht hat. Wir reflektieren viel und sind stets auf der Suche nach einer richtig guten Lösung. Mit diesem Anspruch konnten wir früh ein Image von Qualität und Originalität aufbauen.

Kultur beim Erwachsenwerden erhalten

Das hat uns auch nach den ersten 5 Jahren vom „Work hard, play hard“ in die Phase des Erwachsenwerdens getragen. Wir haben die Projektarbeit weiter professionalisiert, die Crunch Times wurden weniger und wir haben aufgehört, nur Freunde einzustellen und mehr nach Mitarbeitenden gesucht, die bestimmte Kompetenzprofile erfüllen.

Das Zweitag-Team auf dem Sommerfest 2021

Was wir uns aber immer bewahrt haben: Eine Kultur des unkomplizierten Miteinanders – in den Anfangsjahren als „no bullshit policy“ kultiviert. Im letzten Onboarding-Review bestätigte uns eine frisch dazugestoßene Mitarbeiterin, dass es bei Zweitag wirklich so sei, wie man von außen glauben möchte: Man könne hier ganz man selbst sein. Schön, dass sich mein Bauchgefühl von damals trotz aller Veränderungen immer noch bei neuen Mitarbeiter:innen wiederholt.

Das Kulturelle bei Zweitag zu fassen und authentisch von außen wahrnehmbar zu machen, ist gar nicht so einfach. Im Recruiting sind wir – anders als üblich – im Erzählstil unterwegs und weben verschiedenstes illustratives Material in Stellenanzeigen ein. Das hat uns sicher geholfen, genau die richtigen Leute zu gewinnen. 💚

Zum 10-Jährigen hat das Team uns mit einer Zweitag-Adaption des Stromberg-Songs überrascht 😃

Vom Spieler zwischen Start-ups und Konzernen zum Wegbegleiter im Mittelstand

Marktseitig haben wir in den ersten 10 Jahren vor allem auf den zwei recht gegensätzlichen Spielfeldern Start-up und Enterprise gespielt. Wir konnten den Konzernen helfen, Dinge mehr wie Start-ups anzugehen und Start-ups helfen, ihre Value Proposition bei den Großen zu realisieren. Insbesondere durch unsere Beteiligungen via zweitag.ventures sind Geschwindigkeit und Pragmatismus Leitwerte für uns geworden.

Eigene Ventures sind für uns aber nur das „Icing on the cake“. In unseren Fokus ist in den letzten 5 Jahren mehr und mehr der Mittelstand gerückt. Während die Großen sich von Digitalisierungsberatungen aus Berlin Innovationseinheiten haben einrichten lassen, sind auch die mittelständischen Familienunternehmen von der Pflicht – eine saubere Kern-IT – zur Kür – digitale Innovationen – übergegangen.

Das Zweitag-Team als Wegbegleiter des Mittelstands

Im Mittelstand finden wir heute die stärksten Partnerschaften. Denn den größten Hebel haben wir dort, wo die gemeinsamen Projekte den Charakter eines Leuchtturms haben, der in die gesamte Organisation hineinstrahlt. Wenn wir spüren, dass bei unseren Partnern durch die gemeinsamen Erfolge ein neues Selbstbewusstsein im Digitalen entsteht, erreichen wir auch einen übergreifenden Fortschritt.

Mehr Consulting, mehr Impact

In zahlreichen Gesprächen mit Verantwortlichen merken wir, dass die technische Realisierung heute weniger Problem ist als die strategische Steuerung von Initiativen. An visionsstarken Product Owner:innen scheint es mehr zu fehlen als an Entwickler:innen. Ein MVP in time & in budget an den Markt zu bringen, ist Handwerk. Der Erfolg am Markt bedarf aber kreativen Unternehmertums und einer passenden Marketing- und Sales-Organisation. Aus den gemeinsamen Erfahrungen, die wir mit Digitaleinheiten und Corporate Ventures in diesen Bereichen gemacht haben, machen wir jetzt Leistungen.

Patricia und Christoph entwickeln als Zweitag Consulting zukunftsfähige Organisationen

Letztlich wollen wir nicht nur Herausforderungen lösen und coole User Experiences schaffen, wir wollen mit unser aller Lebensenergie auch etwas Sinnstiftendes anstellen. Dafür begeben wir uns in Verticals, wo wir an jenen Innovationen mitwirken können, die den Herausforderungen der Zeit etwas entgegenzusetzen haben. Nach ersten Aufträgen aus den Branchen CleanTech, Verwertung und der Medizin sind wir erwartungsvoll, unsere gesellschaftliche Wirksamkeit in den kommenden Jahren weiter zu steigern.

Ein großes Danke von Julian und mir geht raus an alle, die den bisherigen Weg mit uns bestritten haben – sowohl die zahlreichen Partner:innen und Kund:innen als auch die über 150 Mitarbeiter:innen, die Zweitag zu dem gemacht haben, was es heute ist. 🙌

Zweitag auf der MS Günther – Summer Cruise & Hack-on-a-Boat-athon

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